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Interessante Fakten zum Weltspartag

Sparen ist des Deutschen liebstes Hobby Foto: Aaron Amat/shutterstock.com

Wie sparen die Deutschen eigentlich?

Zum Weltspartag am 30. Oktober hat die comdirect eine interessante Befragung durchgeführt und das Sparverhalten der Deutschen unter die Lupe genommen. Dabei ist ein überraschendes Ergebnis unter den rund 1600 Befragten ersichtlich: Wir sparen uns arm! Dank der europäischen Niedrigzinspolitik sind die Tages- und Fetsgeldzinsen aller Banken so weit im Keller, dass sie durch die Inflation aufgefressen werden.

Unsicherheit, Unwissenheit und Desinteresse

Die Hälfte aller repräsentativ Befragten ignorieren diesen Zustand und setzen weiterhin auf die Klassiker Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeldkonto. Zu den Gründen zählen vor allem "eine Mischung aus Unsicherheit, Unwissenheit und Desinteresse”, so Holger Hohrein, Finanzvorstand von comdirect. Dabei gibt es viel interessantere Anlangeformen mit weitaus besseren Renditen. Auf lange Sicht sollte man sich überlegen, ob eine Anlage in Wertpapieren oder Fonds nicht geeigneter erscheint. Das beste Mittel gegen die seit 5 Jahren anhaltende Niedrigzinsphase scheint im Moment ein Mix aus verschiedenen Finanzprodukten zu sein, um so das Risiko bestmöglich streuen zu können. Gewinne lassen sich dabei meist erst langfristig erzielen. Diese Methode der Geldanlage weist allerdings zwei gravierende Nachteile auf: Zum einen sind die Zinsen ähnlichen Schwankungen wie beim Tages- und Festgeld unterworfen, so dass eine hohe Rendite nicht zwangsläufig garantiert ist. Zum anderen muss man mit anfallenden Transaktions- und Depotgebühren rechnen, die die Rendite nochmals schmälern. Im Großen und Ganzen wird es aktuell keinem Sparer sehr leicht gemacht, sein Guthaben zu vergrößern. Vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt, es jedem 7. Deutschen gleichzutun und das Geld auf den Kopf zu hauen ...

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